Veröffentlichungen

27. April 2020

Der Wald: Verlierer auf ganzer Linie

Die anhaltende Trockenheit macht der Land- und Forstwirtschaft in diesem, wie auch in den vergangenen Jahren, schwer zu schaffen. Die Bauern fürchten um ihre Ernten, denn ohne ausreichend Niederschlag können die Aussaaten nicht bis Sommer bzw. Herbst gedeihen. In den Wäldern sind die Auswirkungen von nicht minder schwerem Ausmaß:
20. April 2020

Der Bundesrat bestätigte: Die neue Düngeverordnung weist Mängel und Lücken auf

Die seit April 2020 geltende neue Düngeverordnung bereitet vielen Landwirten große Schwierigkeiten. Die von der Bundesregierung verteidigte Ausweisung der „roten Gebieten“ ist aus Sicht der Landwirte nicht differenziert genug. Dadurch sind auch Betriebe von den verschärften Bestimmungen betroffen, die nicht für die zu hohe Nitratbelastung im Grundwasser verantwortlich sind. Auch den Landwirten ist der Schutz des Grundwassers sehr wichtig. Nur eine hohe Qualität des Wassers sichert auch qualitativ hochwertige Produkte. Außerdem leben die meisten Landwirte in den „roten Gebieten“ und haben natürlich auch ein persönliches Interesse daran, dass ihre Familien und Mitbürger nicht durch zu hohe Nitratbelastungen im Boden benachteiligt werden. Im Klartext heißt das: Auch die Landwirte befürworten eine Reduzierung der Düngung. Doch es ist eine präzisere Binnendifferenzierung notwendig. Die von der Bundesregierung beworbenen Messstellen sind nicht ausreichend, da sie zu pauschale Ergebnisse liefern. Daher ist es dringend erforderlich genau zu prüfen, wo die Düngung um wie viel Prozent reduziert werden muss.
12. April 2020

Land l(i)eben- Zurück zu den Wurzeln

So unterschiedlich das Stadt- und das Landleben auch sein mögen, zwischen den beiden besteht eine besondere, wechselseitige Beziehung, die von gegenseitiger Ergänzung geprägt ist. Hätte es auf dem Land beispielsweise nicht einst eine Überproduktion an Lebensmitteln gegeben, wäre es nicht möglich gewesen, Städte zu gründen, die mit diesen wertvollen Ressourcen versorgt werden können. Gleichzeitig hat die Entwicklung ländlicher Regionen und die dort verortete Industrie eine Zeit lang sehr von den Forschungs- und Bildungsmöglichkeiten profitiert, die viele große Städte anbieten. Beide Lebensformen sind aufeinander bezogen und voneinander abhängig. Nur durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den beiden Welten ist auch ein gutes und gesundes Leben möglich. Sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land.
7. April 2020

Artenreiche und klimastabile Mischwälder durch Kontrolle der Wilddichte

Der Einsatz und das Bemühen haben sich gelohnt. Ein wichtiger Schritt in Richtung der Etablierung von Mischwäldern, die nicht nur den klimatischen Herausforderungen standhalten, sondern die auch elementar für die Erhaltung der Artenvielfalt sind, wurde getan. Die amtierende Staatsministerin des Landes Hessen für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Priska Hinz, hat das vorgetragene Anliegen von Anfang an unterstützt. Auch der Ministerpräsident des Landes Hessen, Volker Bouffier, sowie die CDU Hessen haben sich hinter die Forderung nach einer Sondergenehmigung für die Jagd ab dem 01.04.2020 gestellt. Im aktuellen Gesetz- und Verordnungsblatt von Hessen steht nun die neue Verordnung. Danach tritt eine freiwillige Ausnahmeregelung in Kraft, nach der es erlaubt ist, einjähriges Rot-, Dam-, Muffel- und Sikawild, sowie Rehböcke und Schmalrehe zu jagen, insofern man dies für sinnvoll erachtet. Voraussetzung ist jedoch, dass man einen genehmigten Abschussplan hat. Dies muss jeder einzelne überprüfen, bevor er auf die Jagd geht.
1. April 2020

Staatssekretär Oliver Conz schenkt den Anliegen des Waldbesitzerverbandes Gehör

Durch die Corona-Krise ergeben sich für die Forstwirtschaft einige schwerwiegende Probleme, die bislang wenig Beachtung finden bzw. für die noch keine Lösungen in Sicht sind. Auf Initiative des Staatssekretärs im Hessischen Umweltministerium, Oliver Conz, der u.a. zuständig ist für Klimaschutz, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Forsten, kam ein Gespräch mit dem Hessischen Waldbesitzerverband zu Stande, um aktuelle Themen zu besprechen. Eines der Themen war beispielsweise der Mangel an Fachkräften und Waldarbeitern, der durch die Grenzschließungen zu Stande kommt. Anders als in der Landwirtschaft, gibt es da bisher kaum Lösungsansätze, daher war es besonders wichtig, diesbezüglich Gehör bei Herrn Conz zu finden.
26. März 2020

Die Corona-Krise beweist: Die Landwirtschaft ist systemrelevant und muss mehr Unterstützung erfahren

Da die Landwirtschaft besonders stark betroffen ist von den Auswirkungen der Corona-Krise möchten wir in diesem Beitrag gerne darüber informieren, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden, um den betroffenen Betrieben und ihren Mitarbeitern zu helfen, und wo noch dringend Handlungsbedarf besteht.
21. März 2020

Lest zum „Internationalen Tag der Wälder“ unsere Liebeserklärung an den Wald

Heute feiern wir den „Internationalen Tag des Waldes“. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Wald und Biodiversität“ und er kann dazu ordentlich was vorweisen. Besonders was die Artenvielfalt angeht, kann er punkten. Er bietet zahlreichen Insekten- und Vogelarten einen äußerst attraktiven Lebensraum. Während in anderen Naturräumen die Arten bedauerlicherweise schwinden, explodiert die Biodiversität des Waldes. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) kam zu dem Ergebnis, dass auf Wiesen und Äckern zwar Vogelschwund zu beobachten ist. Im Wald hingegen sei aber ein deutliches Wachstum der Bestände zu erkennen. Zwischen 2005 und 2016 sind allein rund eineinhalb Millionen Waldvögel hinzugekommen. Dieser Zuwachs wird als Beleg für die steigende biologische Vielfalt im Wald gewertet. Dass sich die Biodiversität in den Wäldern derartig gut entwickelt hat, verdanken wir der hervorragenden Arbeit der Wald- und Forstbetriebe, die trotz schweren Sturmschäden durch nachhaltige Waldbewirtschaftung diese hervorragenden Ergebnisse erzielen konnten.

19. März 2020

Initiative ist gefragt – Bund und Bevölkerung müssen an einem Strang ziehen, um die landwirtschaftliche Versorgung zu sichern!

Die derzeitige Lage ist kritisch und äußerst ernst. Besonders für die Landwirtschaft. Durch die Corona- Krise stehen den landwirtschaftlichen Betrieben extreme Mitarbeitereinbußen bevor. Speziell bei der Ernte kommt es durch die Schließungen der Grenzen zu massiven Verlusten. NRW ist davon derzeit am stärksten betroffen. Die Spargelbauern des Landes rechnen mit Einbußen von 5000 Erntehelfern aus Polen. Ein Betrieb der eigentlich 80 Helfer benötigt, hat gerade mal 9, die bereits angereist waren. Schnelle Hilfe ist gefragt. Landwirtschaftsministerin Klöckner macht nun Vorschläge.